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 Satz für Satz [1] Love and hate

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AutorNachricht
Laoghaire
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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Do Mai 19, 2011 11:41 pm

Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch.
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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Mai 20, 2011 3:10 pm

Spoiler:
 

Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Mai 20, 2011 3:23 pm

Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Mai 20, 2011 8:44 pm

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Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Sa Jun 18, 2011 4:44 pm

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Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Sa Jun 18, 2011 11:35 pm

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   So Jun 19, 2011 11:39 am

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Di Jun 21, 2011 12:50 am

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Jul 29, 2011 1:34 pm

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Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
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"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Jul 29, 2011 2:38 pm

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Ob es heute auch wieder so sein würde?
Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte. Vielleicht wird er mich küssen, schoss es mir durch den Kopf, und meine Mundwinkel zuckten.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Fr Jul 29, 2011 5:55 pm

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
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"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte. Vielleicht wird er mich küssen, schoss es mir durch den Kopf, und meine Mundwinkel zuckten.
Es wäre nichts verbotenes daran, mein Vater hatte seine Mutter geheiratet, aber mein Verstand verbot es mir, mich von ihm küssen zu lassen - ihm, der mich Tag für Tag demütigte, denn er musste ja seine Rolle spielen vor denen, die er für seine Freunde hielt.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Sa Apr 07, 2012 11:59 am

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte. Vielleicht wird er mich küssen, schoss es mir durch den Kopf, und meine Mundwinkel zuckten.
Es wäre nichts verbotenes daran, mein Vater hatte seine Mutter geheiratet, aber mein Verstand verbot es mir, mich von ihm küssen zu lassen - ihm, der mich Tag für Tag demütigte, denn er musste ja seine Rolle spielen vor denen, die er für seine Freunde hielt. Sein Blick lag weich und ganz anders als sonst auf mir und ich versuchte, mich selbst dazu zu überreden, mich ihm zu entreißen - doch ich konnte nicht, ich war wie paralysiert.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   Sa Apr 07, 2012 10:33 pm

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte. Vielleicht wird er mich küssen, schoss es mir durch den Kopf, und meine Mundwinkel zuckten.
Es wäre nichts verbotenes daran, mein Vater hatte seine Mutter geheiratet, aber mein Verstand verbot es mir, mich von ihm küssen zu lassen - ihm, der mich Tag für Tag demütigte, denn er musste ja seine Rolle spielen vor denen, die er für seine Freunde hielt. Sein Blick lag weich und ganz anders als sonst auf mir und ich versuchte, mich selbst dazu zu überreden, mich ihm zu entreißen - doch ich konnte nicht, ich war wie paralysiert.
"Warum nicht?", flüsterte er, seine Lippen an meinem Ohr und eine Gänsehaut überzog mich von Kopf bis Fuß, meine Haut kribbelte, wo sein warmer Atem sie berührte - erst das Gefühl herablaufenden Blutes auf meiner erhitzen Haut holte mich in die kalte, grausame Wirklichkeit zurück.

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BeitragThema: Re: Satz für Satz [1] Love and hate   So Apr 08, 2012 9:53 am

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Ich hoffte und fürchtete diesen Moment, machte es mich doch so abhängig von ihm. Müde strich ich mir das Haar aus dem Gesicht und kam ächzend auf die Beine.
Mit hängenden Schultern machte ich mich auf den langen Heimweg, wohl wissend, dass er dort bereits auf mich warten würde. Straße für Straße und mit schmerzenden Gelenken strich ich durch die Straße, bis ich vor dem Block stand, in dem meine Eltern eine preiswerte Wohnung besaßen. Nichts Besonderes - natürlich nicht, niemand war etwas Besonderes in unserer Familie. Höchstens Durchschnitt - wenn überhaupt. Zumindest würde keiner zu Hause sein und mich in diesem Zustand sehen - Mom und Dad würden beide noch im Laden sein.
Ich kramte meinen Schlüssel aus der Tasche, schloss auf und kämpfte mich dann mit schnell schmerzenden Knien die Treppen hinauf.
"Ist es sehr schlimm?", drang seine Stimme durch meine Gedanken, während ich mir im Bad das Blut von den Knien wusch. Er erschien im Türrahmen und ich zwang mich, ihn nicht anzusehen, um nicht weich zu werden bei seinem besorgten Gesichtsausdruck und den zärtlichen Augen.
"Als ob dich das interessieren würde", knurrte ich und versuchte, bei seinem verletzten Gesichtsausdruck nicht zusammenzuzucken.
"Es interessiert mich doch", murmelte er und trat näher, "sonst würde ich dich nicht fragen."
Ich spürte seine Nähe; den Geruch seiner Lederjacke, vermischt mit seinem Aftershave, die Hand, die er nach mir ausstreckte - schnell trat ich einen Schritt zurück.
"Nicht ...", konnte ich sagen, stottern, flüstern, doch ich wusste, er hörte es nicht - und wenn doch, ignorierte er es, ja, er nahm sich, was er wollte. So auch diesmal, ohne meinen gehauchten Protest zu beachten, streckte er wieder die Hand aus, ergriff meine und trat gleichzeitig näher an mich heran, ganz nah. Und ich starrte auf die Sommersprossen, die ein wenig vor meinen Augen schwankten, so nah war er mir, so furchtbar nah.
Das Herz pochte mir in der Kehle - dieses verräterische Ding, das mit jedem Schlag sehnsuchtsvoll seinen Namen flüsterte und begierig das erhoffte, wogegen mein Verstand sich so sehr wehrte. Vielleicht wird er mich küssen, schoss es mir durch den Kopf, und meine Mundwinkel zuckten.
Es wäre nichts verbotenes daran, mein Vater hatte seine Mutter geheiratet, aber mein Verstand verbot es mir, mich von ihm küssen zu lassen - ihm, der mich Tag für Tag demütigte, denn er musste ja seine Rolle spielen vor denen, die er für seine Freunde hielt. Sein Blick lag weich und ganz anders als sonst auf mir und ich versuchte, mich selbst dazu zu überreden, mich ihm zu entreißen - doch ich konnte nicht, ich war wie paralysiert.
"Warum nicht?", flüsterte er, seine Lippen an meinem Ohr und eine Gänsehaut überzog mich von Kopf bis Fuß, meine Haut kribbelte, wo sein warmer Atem sie berührte - erst das Gefühl herablaufenden Blutes auf meiner erhitzen Haut holte mich in die kalte, grausame Wirklichkeit zurück. Er hatte mich gebissen.

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Satz für Satz [1] Love and hate
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